Amazon Echo

- Amazon macht seinen kleinen Lautsprecher Amazon Echo noch smarter, indem das Unternehmen Entwicklern die Möglichkeit gibt, den Dienst in ihre eigenen Produkte zu integrieren.

Ende 2014 hat Amazon seinen smarten Lautsprecher, der auf Sprachkommandos hört, das erste Mal vorgestellt. Auf Zuruf kann der kleine Lautsprecher zum Beispiel Wetter oder Nachrichten abrufen oder Fragen mithilfe von Wikipedia beantworten. Medien aus verschiedenen Quellen (Amazon Prime, Pandora, Audible, TuneIn, iHeartRadio) gibt der Lautsprecher, der auf den Namen Alexa reagiert, selbstverständlich auch wieder. Mit diesen Features ist das Ende der Möglichkeiten aber noch nicht erreicht: Das Alexa Skills Kit (ASK) ermöglicht es Entwicklern, den Amazon Echo noch smarter zu machen. Entwickler können Funktionen des Amazon Echos mit dem ASK in ihre eigenen Produkte integrieren und so einen weiteren Schritt Richtung Smart Home gehen. So kann der Lautsprecher zum Beispiel mit dem Smartphone synchronisiert werden oder die Lichter im gesamten Haus steuern. Ein weiteres Tool ist der Alexa Voice Service (AVS), der das Zusammenspiel von internetverbundenen Geräten und dem Amazon Echo möglich macht.

 

Wenn die Integration von Amazon Echo in anderen Diensten und Produkten so voranschreitet wie von Amazon beabsichtigt, ist der kleine Lautsprecher bald vielleicht die Schaltzentrale im smarten Home. Denn von der Antwort auf die Frage nach dem Kontostand bis zum automatischen Bewässern des Gartens sind Unmengen an Einsatzbereichen denkbar. Bleibt nur abzuwarten, wie sich der Amazon Echo schlägt, denn die Konkurrenz schläft nicht